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Der individuelle Heilungsverlauf


Die Grundregeln nach der ersten Mittelgabe
  1. Kein neues Mittel geben, solange die Symptome stabil sind.

  2. Keine Mittel geben wenn frühere Symptome auftreten.

  3. Keine Mittel geben wenn Hautausschläge oder Absonderungen auftreten, die mit einer Besserung des Allgemeinzustandes einhergehen.

  4. Keine Mittel verabreichen, wenn die Symptome den Kranken nur wenig beeinträchtigen


Die Voraussetzung für einen Optimalen Heilungsverlauf ist das Similimum der Krankheit mit dem Arzneimittelbild zu finden was nicht immer einfach ist. Die sehr feine und subtile Symptomatik entgeht oft dem Besitzer. Man soll also nicht enttäuscht sein, wenn dieses sich nicht sofort finden lässt. Auch ohne diese sehr feinen Symptome sind Heilungen aufgetreten.

Die Heilung verläuft in der Regel: Von oben nach unten, von innen nach aussen, von den wichtigen zu den weniger wichtigen Organen und in umgekehrter Reihenfolge.

Vereinfacht heisst das in etwa: die Heilung kommt voran, wenn zuerst eine Besserung des Allgemeinzustandes auftritt, und danach folgen Hautausschläge und / oder Schleimhautabsonderungen.


Anders Ausgedrückt:
  • Es geht dem Tier deutlich besser, nach einer kurzzeitigen Verschlechterung ist eine Besserung eingetreten.

  • Dem Tier geht es deutlich besser, es war keine Verschlimmerung zu beobachten.

  • Eine Besserung tritt ein, die aber nur von kurzer Dauer ist, ohne Erstverschlimmerung. Dies ist ein schlechtes Zeichen bei einer chronischen Krankheit. Es ist oft ein Zeichen, dass das Mittel nicht passend war oder die Krankheit für die Homöopathie unzulänglich ist.

  • Die Besserung geht sehr langsam vor sich.

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