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Tierpsychologie - mit was beschäftigt sie sich?

Die Tierpsychologie entstand als eigenständige Wissenschaft erst Anfang des 20. Jahrhunderts. Sie setzt sich zusammen aus der Ethologie und der Verhaltensbiologie. Sie beobachtet das Verhalten des Tieres in seiner Umgebung im Umgang mit seinem Menschen.


Die gesammelten Informationen durch Beobachtungen und Untersuchungen an den grau Gänsen von Konrad Lorenz (1903-1989) waren dabei von großer Bedeutung.

Hunde
Nikolas Tienbergen (1907-1988) veröffentlichte 1951 das erste Lehrbuch der Verhaltensvorschung.

Die Vorstellungen über die Organisation von Instinkten wurden immer durchdachter. Die verschiedenen Instinktzentren wurden hirarchisch angeordnet. Es ist immer eine übergeordnete Energie, für eine spezielle Aktivität verantwortlich (zb. Fortpflanzung). Die übergeortnete Energie steuert mehrere untergeordnete Verhaltensweisen (zb. Nestbau, Balz, Brutpflege) und vieles mehr.

Viele Probleme bei Hunden entstehen durch mangelndes Wissen des Hundebesitzers.

Die Tierpsychologie differnziert zwischen Normalverhalten und abweichendem/ abnormen Verhalten.
Man unterscheidet zwischen angeborener Lerndisposition, erworbener und der aktuellen Lerndisposition.
Die meisten Probleme entstehen durch Verhaltensweisen, die vom Standpunkt des Tieres durchaus normal sind, vom Menschen aber für unangenehm gehalten werden.

Wir erwarten von Tieren, dass sie in unserer Umwelt leben und sich menschlichen Umgangsformen und dementsprechenden Tagesabläufen anpassen.
Im Verlauf der Domestikation haben zwar die Bereitschaft und die Fähigkeit der Hunde sich anzupassen zugenommen, unsere Ansprüche überschreiten jedoch oft jedes für das Tier erträgliche Maß.
Unangenehmes Verhalten ist häufig lediglich die Folge spezieller Haltungsbedingungen.


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