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Aloe Vera barbadensis Miller

Natürliche Gesundheit Jahrtausendealt ist die Geschichte des Menschen und seiner Haus- und Nutztiere. Das Zusammenleben von Mensch und Tier hat seine Wurzeln in der Domestikation wilder Tiere. Im Laufe der Zeit hat sich daraus eine große Vielfalt an Beziehungsformen entwickelt. Vereinfacht betrachtet haben sich die Tiere dabei der Lebensweise des Menschen angepasst und viele Zuchtformen haben ihre Fähigkeit verloren alleine in Freiheit zu überleben. Dadurch hat der Mensch eine große Verantwortung übernommen: Als Ausgleich für die verloren gegangene Freiheit ist er verpflichtet, Tiere artgerecht zu halten und sich um ihr Wohlbefinden zu kümmern.

Der Besitzer eines Tieres muss dabei für eine angemessene gesundheitliche und tiermedizinische Betreuung sorgen und die tägliche Pflege und Ernährung sicherstellen.

Mehr Vitalität durch gesunde Ernährung

Der Darm ist das wichtigste Organ für die tägliche Energiezufuhr und zugleich die Filteranlage für essenzielle Nähr- und Vitalstoffe. Oft ist die Darmflora allerdings so geschädigt, dass eine natürliche Verarbeitung der Nährstoffe nicht möglich ist. Um die Darmflora wieder ins Gleichgewicht zu bringen, bedarf es einer ganzheitlichen Therapie. Dazu gehört vor allem eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Wesentliche Probleme der richtigen Ernährung von Tieren liegen oft in der Unterversorgung mit lebensnotwendigen Grundnährstoffen begründet. Zudem werden wichtige Vitalstoffe nicht in sinnvoller und ausreichender Menge und nicht im richtigen Verhältnis zueinander angeboten. Häufig ist auch die gut gemeinte übermäßige Futtergabe ein Auslöser für Gesundheitsbeschwerden. Zu viel Futter und eine falsche Nahrungszusammenstellung führen zu Übergewicht und dies kann Störungen wie Leistungsabfall, Probleme im Bewegungsapparat, Hauterkrankungen etc. zur Folge haben.

Der Aloe Vera Saft verbessert die Aufnahme, Aufspaltung und Verarbeitung lebensnotwendiger Nahrungssubstanzen und als tägliche Ergänzung über das Futter verabreicht wirkt er unterstützend auf alle körpereigenen Abwehrmechanismen des  Organismus.

• Fette: Sie sind die besten Energielieferanten. Fette und ihre Bestandteile, die Fettsäuren, dienen Tieren als Wärmeschutz, isolieren wichtige Nervenfasern, sind beteiligt am Aufbau der Zellmembranen und beim Transport von Enzymen im Blut. Zudem wirken sie cholesterinbildend und entzündungshemmend.

• Proteine: Sie werden im Verdauungstrakt in ihre Bausteine, die Aminosäuren, zerlegt. Aminosäuren sind für den Aufbau und Erhalt von Knochen, Haut und Muskeln zuständig und werden für die Gewebe- und Blutbildung benötigt. Ein Hund kann nur 12 von 22 Aminosäuren selbst produzieren. Aloe Vera liefert 9 der 10 fehlenden lebensnotwendigen Aminosäuren.

• Enzyme: Als Biokatalysatoren beschleunigen und steuern sie alle Stoffwechselprozesse und übernehmen bei der Aufspaltung der Nahrungsbestandteile im Verdauungstrakt spezielle Aufgaben.

• Mineralstoffe und Spurenelemente: Aloe Vera liefert viele für Tiere lebensnotwendige Mineralstoffe und Spurenelemente wie Chrom, Eisen, Magnesium, Mangan, Kalium, Kalzium, Kupfer und Zink. Sie erfüllen eine Reihe wichtiger Aufgaben, sind zum Beispiel Bausteine von Knochen und Zähnen, regulieren die Blutzirkulation und fördern oder hemmen Enzyme. Sie helfen bei der Übertragung von Nerven- und Muskelimpulsen, sind am Wasserhaushalt im Organismus beteiligt und wirken wundheilend, entzündungshemmend und immunstärkend.

• Vitamine: Diese Vitalstoffe sind für Tiere meist essenziell, da sie von ihnen in der Regel nicht selbst hergestellt werden können. Die in der Aloe Vera enthaltenen Vitamine wirken antioxidativ, bekämpfen und neutralisieren also freie Sauerstoffradikale (Zellgifte), stärken die Abwehrkräfte, fördern die Wundheilung, beschleunigen die Regeneration von Zellen und allen Bindegewebsstrukturen, unterstützen die Funktion des Nervensystems und des Gehirns. Darüber hinaus sind sie für die Bildung von Hormonen wichtig und wirken positiv auf den Stoffwechsel von Haut, Darm und Leber.

Innere Anwendung:

Als geeignetes Heilmittel steht der Aloe-Vera Saft zur Verfügung, der kurmässig angewendet die verschiedensten Beschwerden lindern und deren Ursachen bekämpfen kann.

Gerade die Wirkung auf den Darm als größtes Immunorgan des Körpers kann nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Die reinigende und das Immunsystem unterstützende Kraft dieser uralten Heilpflanze trägt zur Stärkung des gesamten Organismus bei, bringt die Selbstheilungskräfte des Menschen und des Tieres in Harmonie und hilft so, viele Krankheiten zu vermeiden.

Wissenschaftliche Untersuchungen lassen erkennen, dass die Einnahme des Aloe-Vera Saftes positiv auf die weißen Blutkörperchen wirkt und deren Abwehrkraft gegenüber eindringenden Viren fördert.
 
Durch Futterzusätze mit Aloe-Vera-Saft können viele Beschwerden bei Tieren gelindert werden, dennoch ist die Pflanze kein Allheilmittel, sondern eine sinnvolle Nahrungsergänzung, die im Rahmen einer ganzheitlichen Therapie eine wichtige Aufgabe in der Vorbeugung, Nachsorge und Begleitbehandlung von Krankheiten erfüllt. Bei folgenden Beschwerden hat sich der Einsatz der Aloe Vera bewährt:
• den Darm reinigend (und somit das ganze Immunsystem kräftigend)
• entgiftende, antioxidative Eigenschaften
• Blutfettwerte senkend
• antibakteriell
• antimikrobiell
• antimykotisch (gegen Hautpilze und Kandida-Erkrankungen des Darms)
• wundheilend, entzündungshemmend (bei Verletzungen der Haut und des Gewebes)
• schmerzstillend (auch bei Verstauchungen, Verspannungen, Muskelschmerzen)
• juckreizstillend bei Hautproblemen
• bei Narben und Verbrennungen
• feuchtigkeitsspendend auf der Haut
• Entgiftung und Ausleitung von Schlackestoffen und Giften aus dem gesamten Organismus
• Stärkung und Anregung des Immunsystems
• Darmträgheit und Stoffwechselprobleme
• Unterstützung bei Infektionen mit Husten
• Unterstützung bei chronischen Atemwegsbeschwerden
• bei Gelenkbeschwerden zum Knorpelaufbau und zur Schmerz und Entzündungslinderung
• Steigerung der körperlichen und seelischen Belastbarkeit

Äussere Anwendung
 
Äußerlich angewendet ist die Aloe Vera das ideale Pflegemittel für Fell und Haut bei Hund, Katze, Pferd und Co. Die Haut ist neben dem Darm das größte Organ bei Tieren. In ihrer Schutzfunktion für den Organismus ist sie vielfach gefordert, muss sie sich doch gegen Umwelteinflüsse wie Hitze, Kälte und Feuchtigkeit, gegen Schmutz, Gifte sowie Bakterien und Parasiten behaupten und den Körper vor schädlicher UV Strahlung bewahren. Bei Störungen in der aus mehreren Schichten und Zelltypen bestehenden Haut kann es zu schwerwiegenden Erkrankungen in Form von Infektionen und Allergien kommen.

Aloe Vera kann bei fast allen Arten von Hautirritationen unterstützend eingesetzt werden. Das hervorragende Zusammenspiel ihrer verschiedenen Inhaltsstoffe fördert den Heilungsprozess bei Verletzungen wie Brand-, Schnitt- und Schürfwunden, bei Ekzemen, Abszessen und Geschwüren. Selbst altes Narbengewebe kann durch wiederholtes Auftragen von Aloe Vera verblassen und abflachen. Aber auch Entzündungen, Verbrennungen, Insektenstiche und Abschürfungen heilen besser und schneller mit Aloe Vera.

Zusammenfassung

Für den modernen Menschen, der erkennt, dass Gesundheit und Wohlbefinden nur über eine Harmonisierung des gesamten Körpersystems erreicht werden kann, wird in Zukunft naturbelassenen Produkten, den Vorrang geben.
 
Die Inhaltsstoffe der Pflanze pflegen den Organismus von aussen und stärken ihn von innen. Sie harmonisieren den Stoffwechsel, unterstützen das Immunsystem, reinigen den Körper und tragen zur Versorgung mit lebenswichtigen Nähr- und Vitalstoffen und damit zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden bei.

 

Geschichte der Aloe Vera als Heilpflanze

Äußerlich gleicht sie einem Kaktus. Die Aloe gehört jedoch zur Familie der Liliengewächse. Immergrün wächst sie in subtropischem Klima auf mineralstoffreichen Böden, aber auch in sehr trockenen Regionen, weshalb diese erstaunliche wasserspeichernde Pflanze auch als "Wüstenlilie" bekannt ist.

Rund 300 verschiedene Arten der Aloe gedeihen in Afrika und Australien, in Mittel- und Südamerika, in Russland und in asiatischen Gebieten wie Japan, China und Indien.

Unter diesen vielen Spielarten der Aloe gibt es nur vier, die nachweislich wirksam sind. Die mit Abstand wertvollste Pflanze für das menschliche Wohlbefinden ist die Aloe Vera barbadensis Miller.

Nach drei bis vier Jahren ungestörtem Wachstum hat die Pflanze ihre volle Wirkkraft erreicht. In den 40 bis 50 Zentimeter langen und sechs bis zehn Zentimeter breiten Blättern speichert die Aloe Vera eine enorme Menge an Flüssigkeit, die - geschützt von einer wachsartigen Schicht - farblos und von gelartiger Konsistenz ist und eine extrem hohe Nährstoffkonzentration aufweist.

Die große Wasserbinde-Kapazität und der hohe Wirkstoffgehalt dieses Feuchtigkeitsdepots machen die Aloe Vera schon seit Tausenden von Jahren zur gesuchten Heilpflanze und zu einem beliebten Kosmetikum.

Die ältesten Aufzeichnungen, die es über die Verwendung der Aloe Vera gibt, stammen aus Ägypten und werden auf das vierte Jahrtausend vor Christus datiert.

Die Pflanze galt als Elixier der Schönheit, Gesundheit und der Unvergänglichkeit. Auch Kleopatra, und Nofretete, beide für ihre Schönheit berühmt und gepriesen, verwendeten die Aloe Vera als wohltuende Haut- und Gesundheitspflege.

Selbst in religiösen Riten, wie z.B. dem Einbalsamieren der Leichname der Pharaonen, hielt die Pflanze Einzug, begleitete die Gottkönige der Ägypter auf ihrer Reise in die andere Welt.

Dioskurides, ein berühmter griechischer Arzt, schätzte die Pflanze wegen ihrer gesundheitsfördernden Wirkung und empfahl sie zur Wundbehandlung, bei Magen- und Darmbeschwerden, Gelenkschmerzen, Zahnfleischentzündungen und vielem mehr. Alexander der Große führte sie bei seinen Feldzügen in eigens konstruierten Wagen mit sich, um unterwegs nicht auf sie verzichten zu müssen. Auch die Wunden seiner Soldaten wurden mit Aloe Vera behandelt.

Und natürlich war bereits damals die lindernde Wirkung bei sonnenverbrannter Haut bekannt.

Selbst in der Bibel finden sich mehrere Hinweise auf die Verwendung der Pflanze als Heil- und Gesundheitsmittel.

Auch das antike China schätzte die Aloe Vera sehr, ebenso war sie bei spanischen Jesuitenmönchen beliebt, und nachdem die Pflanze im 16. Jahrhundert durch seefahrende Engländer nach Süd- und Mittelamerika gebracht worden war, stieg die Aloe Vera zu einer der 16 heiligen Pflanzen der dort ansässigen Indianerstämme auf. Die Maya gaben der Pflanze den Beinamen "Quelle der Jugend".

In der indischen Medizin, der Kunst des Ayurveda - seit jeher eine ganzheitliche Betrachtungsweise des menschlichen Geistes und Körpers -, fand die regenerierende Wirkung der Aloe Vera ebenfalls große Beachtung.

Laut dem Ayurveda müssen sich Seele und Körper in Harmonie befinden, um Gesundheit gewährleisten zu können, und die Aloe Vera, schon von den Ägyptern als "Mittel zur Harmonie" bezeichnet, stellt in dieser Hinsicht ein ausgezeichnetes natürliches Heilmittel dar.

Gerade der Aspekt der Harmonie, der ausgleichenden, ganzheitlichen Methode zur (Wieder-) Herstellung des menschlichen Wohlbefindens, macht die Aloe Vera auch für den modernen Menschen so überaus wertvoll.

Wirkung und Wirkstoffe der Aloe Vera

Wissenschaftliche Forschungen ergaben, dass die hauptsächliche Wirkung der Aloe Vera, also die Aktivierung unseres Immunsystems, auf dem Wirkstoff Acemannan beruht, der als langkettige Zuckerform über den Darm aufgenommen und in alle Zellmembranen eingelagert wird. Hierdurch erhöht sich deutlich die Widerstandskraft der einzelnen Zelle gegen über eindringenden Viren und Bakterien. Gleichzeitig reinigen und stärken andere Inhaltsstoffe den Darm. Dieser Hauptwirkstoff der Aloe fördert die Zellatmung, was zu einer Aktivierung des gesamten Stoffwechsels und zu einer gesteigerten Entgiftungsfunktion führt. Darüber hinaus verbessert Acemannan die Zellaktivität und damit die Immunabwehr und dient als Bauelement für alle stützenden Zellen im Organismus wie Gefäßwände, Haut, Sehnen, Bänder, Knorpel und Gelenke.

Der Gehalt der Aloe Vera an so genannten Antioxidantien, den Vitaminen A, C und E, deren Wirkung in der Wissenschaft unbestritten ist und die zu den größten Hoffnungsträgern im Kampf gegen Zivilisationskrankheiten und in der Krebsvorsorge zählen, ist ebenfalls bemerkenswert. Durch die sekundären Pflanzenstoffe der Aloe Vera wird dem Körper die Aufnahme dieser Vitalstoffe bedeutend erleichtert.

Dazu kommen elf der 20 bekannten Aminosäuren, also der Leben spendenden Eiweißbausteine, davon sieben essenzielle Aminosäuren. Ein hoher Aminosäurenspiegel im Blut hat stabile Knochen, starke Muskeln, einen guten Sauerstofftransport im Organismus, ein kräftiges Immunsystem und eine stabile Psyche zur Folge.

Auch die mineralische Zusammensetzung und die Spurenelemente des extrahierten Gels der Aloe Vera sind von Bedeutung:

Neben Eisen, Kalzium und Magnesium, die für den Aufbau von gesunden Zähnen und Knochen und einen guten Stoffwechsel verantwortlich sind, enthält die Heilpflanze auch eine große Menge an Kalium, das zur Regulierung des Wasserhaushaltes beiträgt und blutdrucksenkend wirkt.

Zink sorgt zusätzlich für eine Stärkung des Immunsystems, während Mangan dem Körper hilft zu entgiften.

Als Alternative zu Sportsalben und Muskel entkrampfenden Mitteln kann der Aloe-Vera Saft oder das Gel hervorragend in der begleitenden Therapie bei Sportverletzungen angewendet werden.


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